BAUFINANZ DÜREN GmbH & Co.KG

Immobilienfinanzierungen zu TOP - Konditionen 

AGB

1. Die Baufinanz Düren GmbH & Co. KG wird ausschließlich als Auftragnehmer (AN) des Auftraggebers (AG) tätig. Es findet abschließend das Recht der Geschäftsbesorgung gem. §675 BGB in Verbindung mit §662 ff BGB Anwendung. 

2. Durch die Annahme des umseitig beschriebenen Auftrages verpflichtet sich der AN ausschließlich nach Maßgaben der vereinbarten Konditionen für den AG tätig zu werden. Ist keine besondere Vereinbarung getroffen, wird der AN zu den marktüblichen Konditionen zur Erreichung marktüblicher Ziele tätig. 
a) Verbindlich für die Konditionen, Auszahlung und Bedingungen ist die endgültige Zusage des jeweiligen Darlehensgebers. 
b) Der AN übernimmt keine Gewähr für die einzelnen Höhen der Darlehensteilbeträge. 
c) Für eine Bewilligung und eine bestimmte Zeitspanne zur Bewilligung der öffentlichen Mittel aus dem Regional- und / oder dem Bundesprogramm sowie für Arbeitgeberdarlehen und Verwandtendarlehen übernimmt der AN keinerlei Gewähr.
d) Der AN übernimmt keine Gewähr für die Einhaltung der Baukosten, der Grundstückskosten sowie der sonstigen anfallenden Kosten. 

3. Eine Haftung des AN beschränkt sich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Der Höhe nach beschränkt sich die Haftung auf die Höhe der Vergütung, die der AG an den AN zu zahlen hat. 

4. Die Vergütung der Tätigkeit des AN bestimmt sich nach den getroffenen Vereinbarungen. Ist nichts vereinbart, erhält der AN 1% der zu beschaffenden Effektivdarlehen (Bruttodarlehen ohne Anrechnung von Disagio, Nachlässen oder Ähnlichem). In anderen Besorgungen als die der Darlehensbeschaffung erhält der AN als Vergütung für seine Tätigkeit 3% des Wertes, den die Geschäftsbesorgung zum Inhalt hat. Im Zweifelsfall ist die Wertberechnung nach §12 Abs.1 des Gerichtskostengesetzes mit §3 ff ZPO entsprechend vorzunehmen. Werden im Zusammenhang mit der Vertragserfüllung durch den AN an diesen von Dritten Beiträge gezahlt, finden diese auf den Vergütungsanspruch des AN gegen den AG keine Anrechnung. 

5. Ist nichts anderes vereinbart, wird der volle Vergütungsanspruch mit den Zusagen der jeweiligen Kreditgebers fällig und durch Rechnung erhoben. Das Zahlungsziel für diese Rechnung beträgt 8 Tage ab Rechnungsdatum. 
Vergütungsansprüche des AN bestehen auch, wenn die Geschäftsbesorgung nicht durchgeführt wird, soweit die Nichtdurchführung nicht auf das Verschulden des AN zurückzuführen ist. Den Nachweis des Verschuldens des AN hat der AG zu führen. 
a) Scheitert die Durchführung des Auftrages, weil der AG unrichtige oder unvollständige Angaben über seine Person, seine Familie, sein Einkommen oder seine Vermögensverhältnisse machte, bleibt der Vergütungsanspruch in voller Höhe bestehen. Ist für Darlehensteilbeträge keine besondere Vergütung vereinbart, so ist hierfür 1% der Bruttodarlehenssumme als Schadenersatz zu entrichten. 
b) Scheitert die Durchführung aus Gründen, die nicht unter Ziff. 5a fallen, besteht von Seiten des AN ein Vergütungsanspruch in Höhe von 50% der vereinbarten oder zu errechnenden Vergütung, es sei denn, der AG weist dem AN einen geringeren Schaden und geringere Aufwendungen nach. Analoges gilt für Darlehensbeträge ohne konkrete Vergütungsvereinbarung. 

6. Der Auftraggeber hält sich an diesen Auftrag gebunden. Er kann aus wichtigem Grund nach Maßgabe der folgenden Ziffern den Auftrag kündigen. 
a) Bei Darlehensbeschaffungs- Angelegenheiten im Falle der Kündigung durch den Auftraggeber vor Einreichung einer Darlehensanfrage an Kreditinstitute, Banken, oder bis zur Einreichung eines Antrages an die Bewilligungsbehörde zur Erreichung der Bewilligung öffentlicher Mittel, beträgt die Vergütung des AN 75% der vereinbarten oder errechenbarer Vergütung, es sei denn, der AG weist dem AN geringere Aufwendungen und Schaden in geringerer Höhe nach. Für Darlehensbeträge, für die keine besondere Vergütung vereinbart ist, gilt 0,75% des Bruttodarlehensbetrages. 
b) Kündigt der Auftraggeber den Auftrag in Darlehensbeschaffungsmaßnahmen nach dem in Ziff.6a genannten Zeitpunkt, erhält der AN 100% der vereinbarten Vergütung, sowie 1% der Bruttodarlehensbeträge, für die keine besondere Vergütung vereinbart ist, es sei denn, der AG weist dem AN geringere Aufwendungen und geringere Schäden nach. 

7. Der AN ist zur Kündigung des Auftrages nur aus wichtigem Grund berechtigt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn der AG falsche oder unvollständige Angaben zu seiner Person, seiner Familie, seines Einkommens oder seinen Vermögensverhältnissen gemacht hat oder die notwendigen Unterlagen trotz Mahnung nicht oder nur unvollständig beibringt. Im Falle der Kündigung durch den AN bestimmt sich der Vergütungsanspruch nach Ziffer 5a, es sei denn, der AG weist dem AN Aufwendungen und Schäden in geringer Höhe nach. 

8. Ansprüche des AN sind vom Tage der Fälligkeit an mit 2% über dem jeweiligen Diskontsatz der Europäischen Zentralbank zu verzinsen. 

9. Vereinbarter Gerichtsstand ist, soweit die Vereinbarung zulässig ist – 52349 Düren.